Braunsdorf im Zschopautal

... ein Ortsteil der Gemeinde Niederwiesa stellt sich vor 

Zschopautal-Wanderweg.

… - Niederwiesa – Mühlenbrücke – Fünferbrücke – Harasfelsen – Gunnersdorf - …

Kategorie: regionaler Gebietswanderweg
Streckenlänge: 122 km
Dauer: 31 Stunden
Etappen: 8
Aufstieg: 2374 m
Abstieg: 3414 m
Markierung: rot

Die Zschopau mit ihren etwa 130 Kilometern Länge gilt als Sachsens schönster Fluss. Von ihrem Quellort an, dem Fichtelberg (mit 1204 m ü. NN Sachsens höchster Berg), schlängelt sich ein Wanderweg gemeinsam mit ihr ins Tal bis zur Mündung in die Freiberger Mulde bei Schweta. Romantische Täler, Burgen und Schlösser, einzigartige Naturpanoramen und jede Menge Sehenswertes begleiten den Wanderer. Egal ob er die gesamte Strecke in 8 (Tages)Etappen läuft oder nur ein Teilstück. Ein Einstieg ist überall in beide Laufrichtungen möglich. Der Weg ist als leicht kategorisiert und erfordert eine leichte Kondition. Ausgeprägt sind Erlebniswert und Landschaftseindruck. Nicht ohne Grund wird er auch „Königsweg des Erzgebirges“ genannt!

Die Etappen:

Etappe 1: Fichtelberg – Tannenberg (ca. 22,9 km)
Fichtelberg, Crottendorf - Walthersdorf - Schlettau - Hermannsdorf - Tannenberg.

Etappe 2: Tannenberg - Thermalbad Wiesenbad (ca. 7,8 km)
Tannenberg - Schönfeld - Wiesa - Thermalbad Wiesenbad.

Etappe 3: Thermalbad Wiesenbad - Zschopau (ca. 20,8 km)
Wiesenbad - Himmelmühle - Niederau - Wolkenstein - Hopfgarten - Scharfenstein - Zschopau

Etappe 4: Zschopau - Augustusburg (ca. 12,2 km)
Zschopau – Witzschdorf – Hennersdorf - Augustusburg

Etappe 5: Augustusburg - Frankenberg (ca. 17,3 km)
Augustusburg - Erdmannsdorf - Flöha - Niederwiesa - Braunsdorf – Lichtenwalde – Frankenberg.

Etappe 6: Frankenberg - Mittweida (ca. 11,6 km)
Frankenberg – Sachsenburg – Schönborn - Dreiwerden - Mittweida zu gelangen:

Etappe 7: Mittweida - Waldheim (ca. 16,1 km)
Mittweida – Ringethal - Pfaffenstein - Campingplatz Falkenhain - Lochmühle - Waldheim

Etappe 8: Waldheim - Döbeln (ca. 13,3 km)
Waldheim - Nixkluft - Limmritz – Wöllsdorf – Schweta - Döbeln

Im hiesigen Gebiet erreicht der Wanderweg in Etappe 5 die ehemalige Kreisstadt Flöha und führt sodann in den Struthwald.

 

Der sich nun anschließende Streckenverlauf ist nicht homogen wiedergegeben. In den Medien werden zwei verschiedene Streckenführungen aufgezeigt.

 

Alternative 1a – durch die Struth:

Über die nördlichsten Wege in der Struth bis zum Pfaffensteig und die B 173 Chemnitz – Freiberg überquerend hinein in den Ort Niederwiesa. Weiter der Straße entlang, durch die Eisenbahnunterführung hindurch und wieder geradeaus, die Ortsstraße querend hinunter zur Talstraße. Hier links halten und der Talstraße folgen. Bald erreicht man die Kreuzung der Bahnhofstraße, wo man sich in der Eisdiele eine kühle Erfrischung schmecken lassen kann. Von hier nach rechts den Berg hinauf und oben durch eine scharfe Rechtskurve weiter entlang der Mühlenstraße. Dieser immer geradeaus folgend erreicht man bald den Scheitel des Berges, bevor ein Schotterweg wieder hinab zum Bahnwärterhäuschen führt. Die Holzbrücke zwischen Historischer Schauweberei Braunsdorf und Webermühle in Sicht überqueren wir die Gleise und halten und links entlang des Ufers. Nach Unterquerung der Eisenbahnbrücke erreichen wir die Mündung des Zapfenbaches, wechseln über die Oesterheltbrücke das Ufer und erreichen mit dem reizvollen Viadukt Braunsdorf. Am der nahem Kreuzung halten wir uns links und folgend der Dorfstraße in den Ort.

 

Alternative 1b – über die Niederwiesaer Aue:

Durch die Struth herführend verläuft die Strecke sodann in Richtung Zusammenfluss von Flöha und Zschopau. Hier unterquert der Weg die Auto- und Bahnbrücke und hält sich dann weiter flussabwärts, streift eine kleine Siedlung und trifft dann auf die von weitem am gelben Geländer zu erkennende Landbrücke. Wir überqueren die B 173, folgen weiterhin der Zschopau flussabwärts und wandern am Klärwerk vorüber. Der Weg stößt im Verlauf dann auf die hintersten Häuser von Niederwiesa, hier halten wir uns rechts. Links des letzten Gutes setzt ein Weg die Route fort. Man beachte die Hochwassermarke vom 13.08.2002. Die Schauweberei am anderen Ufer zurücklassend führt der Weg zur Mühlenbrücke. Hier wechseln wir hinüber zum Braunsdorfer Mühlenwerder. Nach rechts lohnt ein Abstecher zur Historischen Schauweberei Braunsdorf; unsere Route führt nach links an der Braunsdorfer Mühle vorbei in den Ort Braunsdorf.

 

Offen bleibt jedoch der weitere Verlauf ab Höhe Oesterheltbrücke. In den bekannten Karten verläuft die Strecke stets durch den Ort Braunsdorf, markiert ist die Strecke jedoch weiter am Fluss entlang über die Hofwiese und der Lichtenwalder Mühle bis zur Fünferbrücke.

 

Alternative 2a – durch Braunsdorf:

An der Kreuzung steht auf dem grünen Kreuzungsdreieck eine kleine Wegweiser-Rundsäule, eine kleine Kostbarkeit in der Gegend. Nach einigen hundert Metern queren wir die Gleise und biegen beim Bahnhofsrestaurant rechts ab.

 

Alternative 2b – über die Hofwiese:

An der Oesterhelt-Brücke auf Niederwiesaer Seite den Waldweg flussabwärts nehmen. Links gleich nach der Straße steht der Friedrich-Stein; am ansteigenden Weg sodann der Tschirschky-Stein. Vorbei an der Hofwiese knickt die Zschopau, der wir weiter folgen, am Landknechtswinkel rechts ab. Über eine kleine Steinbrücke (beachten Sie bitte die Jahreszahl am flussseitigen Kopfstein) und vorüber am Lichtenwalder Schlosshang erreichen wir bald die Lichtenwalder Mühle.

  Der Weg führt in Richtung Fünferbrücke, bei der wir die wenigen Stufen zum Ufer hinuntersteigen und rechts dem Fluss folgend in Richtung Harrasfelsen wandern. Nach einer großen Wiese (genannt der Bauer Werth) führt der Weg durch die Bahngleise (Hochwassermarkierungen!) und dann gleich links über die kleine Holzbrücke und die Stufen hinauf zum Harrasfelsen. Hier können Sie einen schönen Blick ins Zschopautal werfen bevor sie vom Felsplateau kommend nach links dem Weg nach Frankenberg folgen. Halten Sie sich nach einigen Metern wieder links und folgen dem Weg bis zu den Gemarkungssteinen Nō 99 und Nō 100. Hier rechts am Waldrand entlang bis zur Überlandleitung. Ein kleiner Pfad führt zu Gottfried Thümers Kiefern, ein weiterer empfehlenswerter Aussichtspunkt. Der Weg führt sodann aus dem Wald heraus, über die Gleise und erreicht schließlich Gunnersdorf und Frankenberg.