Braunsdorf im Zschopautal

... ein Ortsteil der Gemeinde Niederwiesa stellt sich vor 

Wanderung 7

„Auf den Spuren des Ritters von Harras“
Ebersdorf  – Lichtenwalde – Braunsdorf – Harrasfelsen

Quelle: Werner, Dietmar: Von der Stiftskirche zum Schloss und zum Rittersprung. in: Freie Presse vom 27.09.2007.

Streckenlänge: ca. 5,8 km

Dauer: ca. 1 Stunde 15 Minuten

Markierung: ab der Stiftskirche bis zur Lichtenwalder Mühle - gelber Streifen ,
                       ab der Lichtenwalder Mühle bis zum Harrasfelsen - roter Streifen 
                       ab der Fünferbrücke zusätzlich - roter Streifen

Die Tour beginnt in Ebersdorf an der Stiftskirche. In dieser wertvollen und großen Dorfkirche finden wir neben zahlreichen wertvollen Inventarien auch das Epitaph des 1499 verstorbenen Ritters Dietrich von Harras. Ein Besuch lohnt sich, jedoch sollte man zuvor Kontakt mit dem Pfarramt aufnehmen, die „offene Kirche“ kann nicht mehr abgesichert werden. Der Weg folgt der Mittweidaer Straße hinab bis zur Brettmühle und führt nach Querung der B 169 auf der Harrasstraße geradewegs hinein nach Lichtenwalde. Immer geradeaus durch den Ort stößt man schnell auf das imposante Schloss Lichtenwalde, in dessen Vorgängerbau die Familie Harras viele Jahrzehnte saß. Empfehlenswert ist zudem ein Besuch des berühmten Barockgartens und einige Lokalitäten laden zu einer Stärkung ein. Entweder durch den Park den Schlosshang hinab ins Tal oder lohnenswerter links vor der Schlosszufahrt den kleinen Weg über die Kuppe vorbei am Grafenfriedhof bis zur Straße und auf Ihr weiter bis zur Lichtenwalder Mühle. Links vor der „Huckelbrücke“ steht der hierher versetzte Harras-Stein zum Gedenken an den Ritter und seinen sagenhaften Sprung. Über den Mühlwerder und die Fünferbrücke erreicht man der Straße folgend die Braunsdorfer Seite der Zschopau und folgt dem Fluss flussabwärts. Der Weg führt bis zum Eisenbahndurchgang (Hochwassermarken) und sodann links über die kleine Brücke den Hang zum Harrasfelsen hinauf. Hier oben steht das Körnerkreuz zum Gedenken an Theodor Körner, welcher durch seine Ballade „Harras der kühne Springer“ die gleichlautende Sage populär machte. Blickt man vom Harrasfelsen hinunter ins Tal zur gegenüberliegenden Seite, so konnte man bis vor rund 70 Jahren noch die alte Harraseiche erblicken.