Braunsdorf im Zschopautal

... ein Ortsteil der Gemeinde Niederwiesa stellt sich vor 

Wanderung 6

Flöha – Altenhain – Harrasfelsen - Fünferbrücke – Lichtenwalde - Niederwiesa


Quelle: Deine Heimat. Dezember 1958. Seiten 446/447.

Streckenlänge

Dauer

Die Tour beginnt im Zentrum Flöhas und führt nordwärts hinaus in Richtung Gymnasium. Dort überquert man nahe dem Zusammenfluss von Flöha und Zschopau auf der links von der Straßenbrücke gelegenen Fußgängerbrücke die Flöha und geht vorbei am Gymnasium immer entlang der Zschopau. Sie passieren die Landbrücke. Die ursprüngliche Strecke führte entlang der Straße in Richtung Frankenberg, diese ist heite natürlich deutlich mehr befahren und deshalb eher zu meiden. Folgende Alternative bietet sich an: Sie biegen nach der Landbrücke nach links in den Fuß- und Fahrradweg ein und folgen diesem bis zur Finkenmühle. Über den Fortunaweg oder über Amselsteig und Drosselweg halten sie sich bergan hinauf bis zum Drei-Schlösser-Blick. Sie erkennen schon die bewaldete Bergspitze, der sognannte Drei-Schlösser-Blick. Von hier hat man auch einen sehr schönen Blick auf das Braunsdorfer Oberdorf. Über den dort weiter führenden Feldweg bis hinein nach Altenhain und an der dortigen Dorfstraße linkerhand hinab ins Tal in Richtung Waldrand. Gleich rechts das alte Altenhainer Kriegerdenkmal. Kurz vor der Bahnunterführung zweigt rechts eine Fußgängerbrücke über den Bach zum Harrasfelsen ab. Wer möchte, kann diesen kleinen Abstecher bis hinauf zum Körnerkreuz in wenigen Minuten erreichen und wird mit einer reizvollen Aussicht belohnt. Der Rundweg führt durch die Unterführung, in welche Sie einige historische Hochwassermarkierungen entdecken können, hinüber zum Zschopauufer. Von hier aus erblickt man den Harrasfelsen und kann sich den sagenhaften Sprung des Ritters Harras hinunter in die kühlen Fluten vergegenwärtigen. Durch den Harrasfelsen, welcher eigentlich Haustein heißt, führt ein Eisenbahntunnel, welcher im Dezember 1913 einstürzte, einen Zug unter sich begrub und neben zahlreichen Verletzten auch 10 Tote forderte. Noch heute gehört er zu den zehn schwersten Eisenbahnunfällen in Sachsen. Am Zschopauufer entlang, von Liedersteinen begleitet und an der Pegelmessstation Lichtenwalde vorüber, erreicht man bald die Zschopaubrücke nach Lichtenwalde. Sie heißt im Volksmund „Fünferbrücke“ und gab dem nahen Restaurant den Namen.  Über die Brücke und weiter in Richtung Lichtenwalder Mühle. Sie können die Straße entlang bis nach Lichtenwalde wandern oder sich an der Mühle links halten und den Schlosshang hinauf bis zum Schlosspark (dort ist jedoch um nicht umkehren zu müssen Eintritt für den Park zu entrichten.) Auch das Lichtenwalder Schloss ist sehenswert. Möglichkeiten zum Einkehren in Braunsdorf und Lichtenwalde. In Lichtenwalde verläuft die Strecke nun entlang der direkt vom Schloss geradeaus führenden Ortsstraße bis hinauf zur Lichtenwalder Höhe, genannt „Wettinhöhe“. Hier steht eine alte Gemarkungssäule. Von hier aus in Richtung Niederwiesa. Alternativ einige hundert Meter vor der Wettinhöhe bereits nach links über den „Äppelweg“ abkürzen. In Niederwiesa entweder links über den Höhenzug an der Schule vorbei in Richtung Bahnhof (Eisdiele am Weg) oder über die „Blechbrücke“ (Querung der Bahnlinie Chemnitz-Dresden) und links Richtung Bahnhof. Gleich nach der „Blechbrücke“ steht der Niederwiesaer Meilenstein und am Rathausplatz vor dem Bahnhof eine alte Postsäule, genauer eine Ganzmeilensäule. Auch in Niederwiesa Möglichkeiten zum Einkehren.